Familienaufstellungen
Lösung aus unbewusster Verstrickung in fremdes Schicksal

Aufstellungen von Familiensystemen mit StellvertreterInnen (Wochenendseminare) sind ein wichtiger Bestandteil meines Behandlungsangebotes. Sie verkürzen die Zeit bis zum erfolgreichen Ende der Psychotherapie in der Regel erheblich, da sie es möglich machen, sich von bis dahin meist völlig unbewussten familiären „Altlasten“ zu trennen. (Wie eine solche belastende und das Leben prägende Verstrickung aussehen kann, hat der spanische Maler René Magritte sehr drastisch in einem Bild dargestellt)

Familienaufstellungen bringen eine Mehrgenerationen-Perspektive ins Bild. Dadurch wird es möglich, Verstrickungen in schweres Schicksal, das - niemand weiss wie (!) - über Eltern und Großeltern an die Kinder weitergegeben wird, wahrzunehmen und schrittweise aufzulösen, um ohne Schuldgefühle in ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu finden.


Dort, wo die Verstrickungen der Eltern zu erheblichen Belastungen wenn nicht gar Traumatisierungen im eigenen Leben geführt haben, ist eine Ergänzung der Aufstellungen durch eine traditionelle Einzel– oder Gruppenpsychotherapie notwendig. Während diese vollständig von der Kasse finanziert werden, ist dies bei Systemaufstellungen, als relativ neuem Verfahren, leider noch nicht der Fall.

Coleitung: Wolfgang Rapp, Pfarrer, Pastoralpsychologe und Supervisor